Günstig wäre es, wenn der Zugang eines Rechners zum Netz folgenden Anforderungen genügen würde:
Eine Lösung für dieses Problem bietet DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Dieser Dienst ermöglicht es, einem Client dynamisch eine IP-Nummer und andere Netzwerkparameter, wie den Netzwerknamen, die Gatewayadresse, etc., zuzuweisen, ohne daß der Administrator den Rechner überhaupt zu Gesicht bekommt. DHCP ist dabei völlig unabhängig von der eingesetzten Plattform. Das heißt, es kann sowohl Windows-Maschinen wie auch zum Beispiel Unix-Rechner mit den Netzwerkeinstellungen versorgen. Um ein Mindestmaß an Verfügbarkeitsanforderungen zu erfüllen, sollte natürlich mehr als nur ein DHCP-Server vorhanden sein, da sonst dessen Ausfall die Funktion sämtlicher Clienten beeinträchtigt.
Das in RFC 2131 definierte Protokoll DHCP arbeitet nach dem Client-Server-Modell. Als Server wird ein Programm bezeichnet, das den Pool der zu vergebenden Nummern verwaltet und sich darum kümmert, daß eine Nummer nicht zweimal vergeben wird. Der Client ist ein Programm auf dem lokalen Rechner, das zunächst den Server selbsttätig im Netz suchen muß und ihn anschließend darum bittet, eine IP-Nummer zuzuteilen. Die Grundfunktion des Servers ist recht einfach aufgebaut: über eine Konfigurationsdatei teilt der Administrator ihm mit, welche Adreßbereiche er für die Weitergabe an Client zur Verfügung hat. Fragt ein Client nach einer IP-Adresse, dann muß der Server zunächst nachsehen, ob noch eine Adresse frei ist. Diese freie IP-Nummer liefert er an den Client aus. Gleichzeitig muß er eine Datei (Leases-File) führen, in der er protokolliert, welche Adresse bereits an wen vergeben ist. Bei der Adreßvergabe sind drei verschiedene Modi einstellbar:
DHCP ist eine Erweiterung des BOOTP-Protokolls und konkurriert in seiner Basisfunktionalität mit RARP. Gegenüber BOOTP zeichnet es sich vor allem durch die Flexibilität bezüglich der abfragbaren Konfigurationsparameter und durch das Konzept der Lease aus, d. h. die Möglichkeit eine Information dem Client gegenüber als nur begrenzt gültig zu markieren. Damit wird die Flexibilität bei Veränderungen der Netztopologie und weiterer Konfigurationsparameter gewahrt. Ferner ist die Unterstützung von großen Netzen, in denen nichts stets alle Systeme zugleich aktiv sind, mit limitierten Pools von Adressen möglich. Durch die Rückwärtskompatibilität zum PDU-Format von BOOTP ist die Verwendung existierender BOOTP-Relay-Agents in Subnetzen ohne DHCP-Server gewahrt.
Beim Start des Systems schickt der Client ein DHCPDISCOVER-Paket in Form eines Broadcasts an 255.255.255.255 (Phase 1). Anhand der Identifikation des Client im Paket können sich einige (oder ein einzelner) DHCP-Server entscheiden, dem Client die gewünschte IP-Adresse sowie andere Konfigurationsinformation in Form eines DHCPOFFER-Pakets zuzuteilen. (Vor der Vergabe können und sollten die Server die Konfliktfreiheit bzgl. der Adresse mittels ICMP-Ping oder ARP prüfen.) Der Client kann sich in Phase 2 aus den Antworten eine für ihn geeignete aussuchen und bestätigt dies gegenüber dem Server durch ein DHCPREQUEST-Paket (Phase 3). Entscheidungsparameter können z.B. die Leasedauer (tl) oder die Menge der angebotenen Konfigurationsinformation. Bei korrekter Information im DHCPREQUEST bestätigt der Server die Lease durch ein DHCPACK-Paket, womit die Konfiguration abgeschlossen ist Bevor die IP-Adresse verwendet wird, sollte der Client ihre Einzigartigkeit durch ein Gratuitious ARP prüfen. Sollte der Client die angebotene Adresse ablehnen wollen, teilt er dies durch DHCPDECLINE-Paket dem Server und beginnt nach einer kurzen Wartefrist erneut mit Phase 1. Sobald der Client die Bestätigung durch DHCPACK erhalten hat, ist er für die Überwachung der Lease-Dauer selbst verantwortlich. Insbesondere kennt das Protokoll auch keine Methode, einem Client die Lease zu entziehen. Vor Ablauf der Lease-Dauer (meist nach der Hälfte der Zeit = 0,5 * tl) sollte der Client durch einen erneuten Durchgang durch Phase 3 versuchen, die Lease vom selben DHCP-Server verlängert zu bekommen. Gelingt ihm das nicht, kann er vor endgültigem Ablauf der Lease-Dauer (meist nach ca. 0,8 * tl) die Phase 1 nochmals durchlaufen, um eine Verlängerung bzw. Neuausstellung der Lease (eventuell von einem anderen Server) zu erhalten. Die vorzeitige Aufgabe einer Lease sollte der Client dem Server durch ein DHCPRELEASE mitteilen, um den Pool freier Adressen möglichst groß und den Vergabestand im Server möglichst akkurat zu halten. Alle Zustandsübergänge im Client sind in folgender Abbildung zusammengefaßt. Die Komplexität hat in der Vergangenheit zu einigen Fehlimplementierungen mancher Client-Software geführt, die jedoch aufgrund der großen "Toleranz" im Protokoll meist keine kritischen Auswirkungen hatten.
Der Vorgang "Lease erneuen" kann beliebig oft wiederholt werden, solange der Client die Adresse noch braucht und der Server nichts dagegen hat. Unter Umständen verweigert der DHCP-Server die Erneuerung. Falls die gewünschte Adresse für den DHCP-Server inakzeptabel ist, schickt er dem Client ein ablehnendes DHCPNAK. Der Client beginnt dann von Neuem.
Was passiert, wenn der Client den DHCP-Server nicht mehr erreichen kann, der ihm seine IP-Adresse zugeteilt hat? Bevor sein Lease verfällt, soll der Client den DHCPREQUEST nicht mehr direkt an den DHCP-Server schicken, sondern es broadcasten. Somit hören alle DHCP-Server wieder mit. Wenn Failover richtig funktioniert, wird der Backup-Server jetzt das Lease erneuen. Kommt hingegen keine Antwort oder nur ein DHCPNAK, muß der Client wieder von vorne beginnen, und ein DHCPDISCOVER broadcasten usw. Das ist insofern schlecht, als er nun höchstwahrscheinlich eine ganz andere IP-Adresse bekommt. Bestehende Verbindungen, die noch die alte IP-Adresse verwenden, müssen abgebaut werden.
Es darf natürlich nicht jeder beliebige Rechner Zugang zum LAN erhalten. Deshalb kann der DHCP-Server auch eingeschränkt werden - bis hin zu einer Liste von "erlaubten" MAC-Adressen. Man kann auch eine gemischte Versorgung der Rechner im Netz vorsehen, teils mit festen IP-Adresse (z. B. Server mit "Außenwirkung"), teils mit dynamisch zugewiesenen Adressen.
Ein spezieller Terminalserver-Modus gestattet es, sich mit einem normalen Terminalprogramm (z.B. Hyperterminal, Kermit, usw.) auf dem Access-Server anzumelden und von dort aus Telnetverbindungen aufzubauen. IP-Adressen werden normalerweise aus einem IP-Adresspool vergeben. Oft werden auch "virtuelle Verbindungen" unterstützt. Diese erlauben den physikalischen Abbau von Verbindungen, wenn gerade keine Daten übertragen werden, ohne daß die logische Verbindung verloren geht. Die Verbindung wird automatisch mit den gleichen Parametern wie vorher wieder aufgebaut, wenn Daten wieder übertragen werden müssen.
Für die standardisierte Authentifizierung am Modem- und Internetzugang setzt sich
zunehmend das RADIUS-Protokoll (Remote Authentication and Dial-In User Service) durch.
Seine Client-Proxy-Server-Architektur erlaubt die flexible Positionierung an
Netzzugangspunkten und wird von fast allen Herstellern von Modemservern
unterstützt. In Kombination mit DHCP und PPP ist die Aufgabe der Konfiguration
der anwählenden Endsysteme in automatisierter Weise gelöst. Der Radius-Server
ist ein zentraler Authentifizierungs-Server, an den sich alle RA-Server wenden.
Auf diese Weise lassen sich unabhängig von der Netz-Infrastruktur alle
Remote-User zentral verwalten und Benutzerprofile mit Zugangsrestriktionen definieren,
aber auch zusätzliche Sicherheitsverfahren vorsehen. Beispielsweise kann festgelegt
werden, dass der Nutzer nur nach einem Rückruf durch den Einwahlknoten an eine zuvor
vereinbarte Rufnummer Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk bekommen darf. Diese
Informationen übergibt der Radius-Server an den RA-Server, der das weitere
Login entsprechend koordiniert. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in den einmalig
generierten Zugangsdaten der Nutzer, die auch in verteilten Netzwerken
jederzeit aktuell verfügbar sind und mit einfachen administrativen Eingriffen
an zentraler Stelle definiert und verändert werden können. Darüber hinaus ist
die innerbetriebliche Abrechnung der Nutzung des Systems durch ein
entsprechendes Accounting möglich.
Das Radius-Protokoll setzt auf UDP auf. Die Struktur eines Radius-Pakets ist ausgesprochen einfach. Es besteht aus fünf grundlegenden Elementen: einem Radius-Code, einem Identifier, einer Angabe zur Paketlänge, einem Authenticator und gegebenenfalls aus einer Reihe von Attributen. Der Radius-Code beschreibt die Aufgabe des Datenpakets.

Die Codes 1, 2 und 3 verwalten den reinen Access vom Request bis zur Bestätigung oder Abweisung. Die Codes 4 und 5 dienen dem Accounting. Der Identifier ist acht Bit lang und dient der Zuordnung von Anfragen und Antworten. Das sicherheitstechnisch wichtigste Feld eines Radius-Rahmens ist der Authenticator, der eine Länge von 16 Oktetts beziehungsweise vier 32-Bit-Worten hat. Dabei wird zwischen dem Request Authenticator und dem Response Authenticator unterschieden. Inhalt des Request Authenticators ist eine Zufallszahl, die das gesamte Feld ausfüllt. Die Länge dieser Zufallszahl gewährleistet mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit die Einmaligkeit dieses Wertes. Damit bietet das System einen gewissen Schutz vor Hackerattacken. Mit dem Versand des Request Authenticators werden die Zugangsdaten des Nutzers, der sich im gesicherten Netzwerk anmelden möchte, als Attribute übergeben. Der Radius-Server wird diese Anfrage entweder mit einer Access-Accept-, Access-Reject- oder Access-Challenge-Nachricht beantworten, die ihrerseits mit einem 16 Oktett langen Response Authenticator versehen ist. Dieser ist ein MD5-Hash-Fingerprint setzt sich zusammen aus dem empfangenen Radius-Paket einschließlich der Attribute sowie den geheimen Zugangsdaten, die auf dem Server abgelegt sind, zusammensetzt. Die Attribute eines Radius-Pakets beinhalten alle wichtigen Informationen, die zwischen dem RAS und dem Radius-Server ausgetauscht werden müssen.

Attribute werden in einer Liste mit variabler Länge im Anschluss an den Authenticator übertragen. In den Attributen können natürlich Nutzernamen und Passwörter, aber auch IP-Adresse, Service-Typen, Status-Meldungen, Filter-IDs und - wichtig beim CHAP - ein entsprechender Challenge-Wert übergeben werden. Attribute werden in Datensätzen variabler Länge übertragen, die jeweils aus drei Feldern bestehen. Das erste aus acht Bit bestehende Feld benennt die Art des Attributes. Da nicht nur die Liste aller Attribute, sondern auch jeder einzelne Datensatz selbst in der Länge variabel ist, gibt das zweite Oktett die Länge des Attributes an. Erst ab dem dritten Oktett werden die eigentlichen Informationen übertragen.
Im einfachsten Fall wird ein Radius-Request mit einer Legitimierung des Nutzers oder dessen Abweisung beantwortet. Dazu folgt auf dem Access-Request eine Access-Accept- oder eine Access-Reject-Nachricht vom Radius-Server. Die Art der Antwort wird mit dem Radius-Code angezeigt. Das Verfahren harmonisiert mit PAP und CHAP.
| Kommando | Argument | Beschreibung |
| HELO | Systemname | Beginn, Name des sendenden Systems |
| From: Absenderadresse | Beginn der Übermittlung | |
| RCPT | To: Empfängeradresse | Adressat der E-Mail |
| DATA | Brieftext, Ende durch eine Zeile mit "." | |
| HELP | Topic | Hilfestellung |
| VRFY | Mailadresse | Mailadresse verifizieren |
| EXPN | Mailadresse | Mailadresse expandieren (z. B. Liste) |
| RSET | Senden abbrechen, Zurücksetzen | |
| NOOP | nichts tun | |
| QUIT | Verbindung beenden |
Die Verbindung eines MTA zu einem anderen läßt sich nachstellen:
telnet lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de smtp Trying 129.187.106.196... Connected to lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de. Escape character is '^]'. 220 lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de Smail3.1.28.1 #1 ready at Sun, 25 Feb 96 23:15 MET helo www.netzmafia.de 250 lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de Hello www.netzmafia.de mail from: paulsen@fitug.de 250... Sender Okay rcpt to: holm@lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de 250 ... Recipient Okay data 354 Enter mail, end with "." on a line by itself Hallo Holm, zu Deiner Frage bezeglich der Reinigung von Morgensternen wollte ich Dir nur den Tip geben, dazu reine Kernseife zu verwenden. Damit ist die Drecksarbeit im Handumdrehen erledigt. Beste Gruesse, Paulsen . 250 Mail accepted quit 221 lx-lbs.e-technik.fh-muenchen.de closing connection Connection closed by foreign host.
Beim Verbindungsaufbau meldet sich der lokale MTA mit einer "Begrüßungszeile". Der lokale empfangende MTA wird mit "HELO" angesprochen und als sendender MTA der des Systems www.netzmafia.de angegeben. Der lokale MTA antwortet mit einem Zahlencode, der dem Sender-MTA signalisiert, daß seine geforderte Aktion in Ordnung geht. Die Klarschrift nach dem Zahlencode dient nur der besseren Lesbarkeit für den Menschen (z. B. für den, der Fehler suchen muß). Auf "MAIL FROM:" folgt die Adresse des Absenders, und auf "RCPT TO:" die des Empfängers. Auf das Schlüsselwort "DATA" folgt schließlich der ganze Brief, also sowohl die Kopfzeilen, als auch der Text. Der Empfänger-MTA wird solange Text erwarten, bis ihm der Sender-MTA über eine Zeile, die nur einen Punkt enthält, signalisiert, daß der Brief zu Ende ist. Nach der letzten Bestätigung des Empfänger-MTAs könnte der Sender den nächsten Brief übermitteln, wiederum beginnend mit "MAIL FROM:". Nach dem Empfang des Briefes kopiert der lokale MTA den Brief in die Postfach-Datei des Empfängers.
Der RFC 821 legte noch einige weitere Schlüsselworte fest, z. B. "EXPN" für expand, welches eine Unterstützung von Mailing-Listen erlaubt, oder "VRFY" für verify, mittels dessen eine Bestätigung der Empfänger-Adresse gefordert werden kann. Eine ganze Reihe von RFCs haben den Standard für SMTP erweitert. Die erweiterte Version heißt nun offiziell ESMTP (für Extended SMTP). Hinzugekommen sind beispielsweise Schlüsselworte für die Unterstützung von 8bit-Briefen (z. B. solche mit Umlauten), und die Möglichkeit eine maximale Größe für Briefe, die empfangen werden, festzulegen.
Auf Arbeitsplatzrechnern, die normalerweise nicht ständig eingeschaltet sind, erfordert E-Mail spezielle Betriebsweisen. Falls der Rechner in ein lokales Netz integriert ist, bietet sich eine Lösung über den Netzwerkserver oder einen speziellen Mail-Server an. Es gibt auch die Möglichkeit, direkt vom PC-Kompatiblen oder Macintosh auf eine Unix-Mailbox zuzugreifen. Voraussetzung dafür ist, daß der Arbeitsplatzrechner direkt mit TCP/IP am Ethernet angeschlossen ist oder über eine Modem-Verbindung per PPP-Protokoll angebunden ist. Die Mailer sind lokale Programme am PC oder Mac. Der Vorteil ist, daß man in der PC-Umgebung bleibt, und Dateien direkt aus dem PC-Directory-System versandt werden können. Die Mailbox des Benutzers liegt dabei selbst auf einem Mail-Server (Postfach). Der Zugriff vom PC auf das Mailsystem des Servers wird über den Client/Server-Mechanismus realisiert. Protokolle, die dieses erlaubt, sind POP ('Post Office Protocol') und IMAP ('Internet Message Access Protocol').
Eine Kommunikation zwischen dem POP-Client und dem POP-Server beim Provider kann schematisch beispielsweise so aussehen :
Client: Hast Du neue E-Mails für mich?
Server: Ja, insgesamt fünf Stück!
Client: Liste mir die Absender auf!
Server: Meier, Mueller, Huber, Schulze
Client: Zeige die E-Mails an!
Server: ((Zeigt E-Mails an))
Client: ((Speichert E-Mails ab))
Client: Lösche alle angezeigten E-Mails
Server: ((Löscht alle angezeigten E-Mails))
Wenn ein Client über POP3 Nachrichten abrufen möchte, baut er eine TCP-Verbindung über Port 110 auf. Ist die Verbindung zustande gekommen, sendet der Server eine Begrüßungsmeldung. Die weitere Kommunikation zwischen beiden Rechnern erfolgt über Kommandos, die aus drei oder vier Zeichen langen Wörtern (mit einem oder mehreren Argumenten mit bis zu je 40 Zeichen) bestehen. Antworten enthalten einen Status-Indikator und ein Statuswort sowie optionale Informationen. Es gibt zwei Status-Indikatoren:
Viele POP3-Server haben zusätzlich einen Inaktivitäts-Timer. Laut Spezifikation muß dieser auf mindestens zehn Minuten eingestellt sein. Jedes Kommando des Clients setzt den Timer zurück. Ist der Timer abgelaufen, wird die TCP-Verbindung beendet, ohne in den "Update State" zu wechseln - eventuelle Änderungen werden auf dem Server nicht gespeichert.
Nachdem der POP3-Client eine Verbindung zum Server aufgebaut hat, sendet dieser eine einzeilige Begrüßungsmeldung beliebigenInhalts, z. B.:
Server: +OK POPEL-3 server readyDabei handelt es sich bereits um eine Antwort des Servers, daher beginnt die Meldung immer mit einer positiven Bestätigung (+OK). Die Verbindung befindet sich nun im Zustand "Authorization". Der Client muß sich jetzt gegenüber dem Server identifizieren. Dies erfolgt über die beiden Kommandos USER und PASS.
| Kommandos im "Authorization State" | ||
|---|---|---|
| Kommando | Argument | Beschreibung |
| USER | Name | Das Argument identifiziert eine Mailbox. |
| PASS | String | Der String enthält ein Mailbox-spezifisches Passwort. |
| QUIT | - | Beendet die Verbindung. |
Die Kombination aus den Kommandos USER und PASS ist am gebräuchlichsten. Dabei werden die jeweiligen Parameter im Klartext an den Server gesendet. Ein Beispiel: Der Username für das Postfach soll "plate", das Passwort "XYZ1230" heißen. In diesem Fall wird folgender Authentifizierungsdialog ablaufen:
Client: USER plate Server: +OK name is a valid mailbox Client: PASS YXZ1230 Server: +OK plates's maildrop has 9 messages (1600 octets)Bei falschen Angaben verweigert der Server den Zugang und gibt eine Fehlermeldung aus. Mögliche Dialoge bei falschem Usernamen:
Client: USER plato Server: -ERR sorry, no mailbox for plato hereOder bei einem falschen Passwort:
Client: USER plate Server: +OK name is a valid mailbox Client: PASS tralala Server: -ERR invalid passwordDie Tatsache, daß alle Dialoge im Klartext über das Netz abgewickelt werden, birgt ein hohes Sicherheitsrisiko. Mit dem Kommando APOP sieht die aktuelle POP3-Definition eine wesentlich sicherere Option zur Authentifizierung vor. Diese beschreibt in einem Kommando den User und identifiziert ihn mit einer Einweg-Hash-Funktion.
Hat sich der Client beim Server identifiziert, wechselt die Verbindung in den "Transaction State". Dem Client stehen nun eine Reihe von Kommandos zur Behandlung der Mails zur Verfügung:
| Kommandos im "Transaction State" | ||
|---|---|---|
| Kommando | Argument | Beschreibung |
| STAT | - | Liefert die Anzahl der gespeicherten Mails und die Größe der Mailbox zurück (in Byte). |
| LIST | Nummer | Liefert die Nummer und Größe (in Bytes) aller Mails zurück. Wird als Argument eine Mail-Nummer angegeben, wird nur die Größe dieser Mail ausgegeben. |
| RETR | Nummer | Gibt die Mail mit der als Argument übergebenen Nummer aus. |
| DELE | Nummer | Löscht die Mail mit der übergebenen Nummer. |
| NOOP | - | Bewirkt die Antwort "+OK". Dient zur Aufrechterhaltung der Verbindung, ohne daß ein Time-Out auftritt. |
| RSET | - | Setzt die aktive Verbindung zurück. Noch nicht ausgeführte Änderungen werden verworfen. |
| QUIT | - | Beendet die Verbindung und führt alle gespeicherten Änderungen aus. |
Der Server führt das Kommando DELE nicht unmittelbar aus. Die entsprechenden
E-Mails werden als gelöscht markiert und erst bei Beenden der Verbindung
endgültig vom Server gelöscht. Hat man eine Nachricht zum Löschen
gekennzeichnet, möchte dies jedoch rückgängig machen, führt
man das Kommando RSET aus. Der Server verwirft alle noch nicht ausgeführten
Operationen.
Sendet der Client das QUIT-Kommando, wechselt die Verbindung in den "Update State".
Der Server trennt die TCP-Verbindung und führt alle gespeicherten
Änderungen aus.
Neben den hier vorgestellten, für eine minimale Implementation ausreichenden Kommandos gibt es noch weitere, die von den meisten Clients und Servern unterstützt werden. Details hierzu finden Sie in RFC1725.
Im folgenden Beispiel sehen Sie den Ablauf einer POP3-Verbindung. Der Client identifiziert sich gegenüber dem Server und ruft eine Liste der gespeicherten E-Mails ab. Danach werden die Nachrichten einzeln heruntergeladen, auf dem Server zum Löschen gekennzeichnet, und die Verbindung wird beendet.
Server: +OK POP3 server ready Client: user plate Server: +OK Client: pass xyz1230 Server: +OK Client: LIST Server: +OK 3 messages (520 octets) Server: 1 120 Server: 2 190 Server: 3 210 Server: . Client: RETR 1 Server: +OK 120 octets Server: <... sendet Nachricht 1> Server: . Client: DELE 1 Server: +OK message 1 deleted Client: RETR 2 Server: +OK 190 octets Server: <... sendet Nachricht 2> Server: . Client: DELE 2 Server: +OK message 2 deleted Client: RETR 4 Server: -ERR no such message Client: QUIT Server: +OK
Die Antwort eines Servers kennzeichnet den Erfolg oder Fehler eines Kommandos:
Der "Non-Authenticated State" stellt mehrere Möglichkeiten zur Identifizierung des Anwenders zur Verfügung. Es gibt in diesem Zusatand folgende Kommandos:
| Kommandos im "Non-Authenticated State" | ||
|---|---|---|
| Kommando | Argument | Beschreibung |
| AUTHENTICATE | Authentifizierungs-Mechanismus | Das Kommando bestimmt den Authentifizierungs-Mechanismus, zum Beispiel "Kerberos" oder "S/Key". Details zu den Authentifizierungs-Mechanismen finden Sie in RFC1731. |
| LOGIN | Name/Passwort | Identifiziert den Anwender über Benutzername und Passwort. |
Beispiel für eine Authentifizierung mit dem LOGIN-Kommando:
Client: X001 LOGIN PLATE XYZ1230 Server: X001 OK LOGIN completed
Im "Authenticated State" hat sich der User authentifiziert und muß nun eine Mailbox auswählen, welche in dieser Sitzung bearbeitet werden soll. Dazu stehen unter anderem folgende Kommandos zur Verfügung:
| Wichtige Kommandos im "Authenticated State" | |||
|---|---|---|---|
| Kommando | Argument | Beschreibung | |
| SELECT | Mailbox-Name | Wählt eine Mailbox zur weiteren Bearbeitung aus. Als erfolgreiche Antwort sendet der Client Informationen zur gewählten Mailbox, wie beispielweise die Anzahl der gespeicherten Nachrichten. | |
| EXAMINE | Mailbox-Name | Identisch mit dem Kommando SELECT. Jedoch wird die Mailbox als "read-only" ausgewählt, es sind keine dauerhaften Änderungen möglich. | |
| CREATE | Mailbox-Name | Erstellt eine Mailbox mit dem als Argument übergebenen Namen. | |
| DELETE | Mailbox-Name | Löscht die als Argument übergebene Mailbox. | |
| RENAME | Bestehender Mailbox-Name / Neuer Mailbox-Name | Ändert den Namen einer Mailbox. | |
Beispiel: Löschen einer Mailbox:
Client: X324 DELETE TRALALA Server: X234 OK DELETE completed
Im "Selected State" gibt es viele Kommandos zum Bearbeiten einer Mailbox:
| Wichtige Kommandos im "Selected State" | |||
|---|---|---|---|
| Kommando | Argument | Beschreibung | |
| CLOSE | - | Entfernt alle zum Löschen gekennzeichneten Mails und setzt die Verbindung in den Authenticated State zurück. | |
| EXPUNGE | - | Entfernt alle zum Löschen gekennzeichneten Mails, die Verbindung bleibt im Selected State. | |
| SEARCH | ein oder mehrere Suchkriterien | Erlaubt die Suche nach bestimmten Nachrichten in der aktuellen Mailbox. Das Kommando unterstützt logische Verknüpfungen. | |
| FETCH | Gewünschte Daten einer Nachricht | Bewirkt das Senden von Daten einer Nachricht vom Server zum Client. | |
Beispiel: Suchen einer Nachricht. Ergebnis sind die Nummern der entsprechenden Mails:
Client: X246 SEARCH SINCE 1-NOV-2001 FROM "ADAM" Server: * SEARCH 2 84 882 Server: X246 OK SEARCH completed
Beendet der Client mit dem Kommando LOGOUT die Verbindung, wechselt der Server in
den "Update State" und führt noch anstehende Arbeiten aus.
Es gibt eine Reihe weiterer Befehle im "Authenticated State" und "Selected State",
die in RFC2060 nachzulesen sind.
Im abschließenden Beispiel sehen Sie den Ablauf einer IMAP4-Verbindung. Der Client identifiziert sich gegenüber dem Server, wählt eine Mailbox aus und lädt den Header einer Nachricht herunter.
Server: * OK IMAP4 Service Ready
Client: X001 login plate XYZ1230
Server: X001 OK LOGIN completed
Client: X002 select inbox
Server: * 12 EXISTS
Server: * FLAGS (\Answered \Flagged \Deleted \Seen \Draft)
Server: * 2 RECENT
Server: * OK [UNSEEN 11] Message 11 is first new message
Server: * OK [UIDVALIDITY 2905753845] is first new message
Server: X002 OK [READ-WRITE] SELECT completed
Client: X003 fetch 9 rfc822.header
Server: * 9 FETCH (RFC822.HEADER {346}
Server: Date: mon, 11 Mar 2002 09:23:25 -0100 (MET)
Server: From: plate <plate@netzmafia.de>
Server: Subject: Schulung Netzwerke am Donnerstag
Server: To: <schulung@ee.fhm.edu>
Server: Message-Id: <20020311104452.GH1474.plate@netzmafia.de>
Server: Mime-Version: 1.0
Server: Content-Type: TEXT/PLAIN; CHARSET=iso-8859-1
Server: )
Server: X003 OK FETCH completed
Client: X004 LOGOUT
Server: * BYE IMAP4 server terminating connection
Server: X004 OK LOGOUT completed
Nachdem der Mail-Client über TCP eine Verbindung zum SMTP-Server aufgebaut hat, wartet er auf einen Begrüßungstext des Servers. Im nächsten Schritt identifiziert sich der Client mit dem Kommando LOGIN, als Argument übergibt er den Benutzernamen und das Passwort. Nach dem Auswählen der Mailbox sendet der Server einige Informationen, z. B. die Anzahl der ungelesenen Nachrichten. Mit dem Kommando FETCH fordert der Client den Header der Nachricht 9 an. LOGOUT beendet die Verbindung.
Bei Inbetriebnahme eines POP- bzw. IMAP-Clients (Outlook, Pegasus Mail, Netscape) muß dieser zunächst konfiguriert werden. Wichtige Angaben sind:
POP/IMAP dient nur zum Abholen der Post vom Mail-Server. Der Versand von E-Mail vom PC oder Mac aus geschieht ganz normal mit SMTP (Simple Mail Transfer Protocol).

Der Kommandoaufruf des FTP-Kommandos lautet
ftp [ -v ] [ -d ] [ -i ] [ -n ] [ -g ] [ host ]
Wird beim Programmaufruf der gewünschte Kommunikationspartner (host) mit
angegeben, so wird sofort versucht, eine Verbindung zu diesem Rechensystem aufzubauen.
Ist der Versuch erfolglos, so wird in den Kommandomodus umgeschaltet. Der Prompt
"ftp>" erscheint immer auf dem Bildschirm, wenn ftp-Kommandos eingegeben
werden können. ftp verfügt über einen help-Mechanismus,
über den sämtliche auf dem jeweiligen System verfügbare Kommandos mit
Kurzerklärungen abfragbar sind.
Nachfolgend werden wesentliche Kommandos nach Funktionalität gruppiert vorgestellt.
Kommandos können soweit verkürzt eingegeben werden, als sie noch eindeutig
erkennbar sind. Enthalten Kommandoargumente "Blanks", so sind die Argumente beidseitig mit
Hochkommas eingeschlossen einzugeben. Nicht alle ftp-Implementierungen
unterstützen alle ftp-Kommandos.
Die optionalen Parameter beim ftp-Kommando setzen logische Schalter für den ftp-Programmlauf. Im Kommandomodus sind die Einstellungen jederzeit wieder änderbar.
Die Datei-Übertragung wird durch die Terminal "interrupt"-Taste (üblicherweise Ctrl-C) abgebrochen, was einen sofortigen Abbruch zur Folge haben soll. Nicht alle Kommunikationspartner verstehen die Abbruchaufforderung, wodurch dennoch die gesamte Datei übertragen wird.
Dateinamen, die als Argumente von FTP-Kommandos Verwendung finden, werden wie folgt bearbeitet: Ist "file globbing" eingeschaltet, werden bei den Kommandos mget, mput und mdelete die Namen lokaler Dateien folgendermaß behandelt:
Kommandos und Protokoll-Anweisungen:
| ftp-Client | FTP-Protokoll | Aufgabe |
| login | USER username PASS password | anmelden |
| help help command | HELP HELP command | Hilfe |
| SYST | Server-Identifikation | |
| status | STAT | Transfer-Status |
| STAT path | wie LIST, über control-Verbindung | |
| dir path | LIST path | Kataloginhalt zeigen, ausführlich |
| ls path | NLST path | Dateinamen zeigen |
| delete path | DELE path | Datei löschen |
| rename from to | RNFR from-path RNTO to-path | Datei umbenennen |
| pwd | PWD | Arbeitskatalog zeigen |
| cd path | CWD path | Katalog wechseln |
| mkdir path | MKD path | Katalog erzeugen |
| rmdir path | RMD path | Katalog löschen |
| ascii | TYPE A N | Textübertragung (Voreinstellung) |
| binary | TYPE I | Datenübertragung |
| PORT h,h,h,h,p,p | Port des Klienten für data-Verbindung | |
| get remote-path | RETR path | Datei zum Klienten übertragen |
| put local-path | STOR path | Datei zum Server übertragen |
| append local-path | APPE path | an Datei auf Server anfügen |
| interrupt | ABOR | _bertragung abbrechen |
| quit | QUIT | Verbindung beenden |
ftp multimedia.ee.fhm.edu Verbindung mit multimedia.ee.fhm.edu. 220 ProFTPD 1.2.2rc2 Server [multimedia.e-technik.fh-muenchen.de] Benutzer (multimedia.ee.fhm.edu:(none)): plate 331 Password required for plate. Kennwort: 230 User plate logged in. Ftp> ls 200 PORT command successful. 150 Opening ASCII mode data connection for file list. tmp Mail bin 226 Transfer complete. Ftp: 36 Bytes empfangen in 0.00Sekunden 36000.00KB/Sek. Ftp> cd tmp 250 CWD command successful. Ftp> lcd E:\www-netzmafia\skripten\perl Lokales Verzeichnis jetzt E:\www-netzmafia\skripten\perl. Ftp> cd /opt/www/skripten/perl 250 CWD command successful. Ftp> put perl3.html 200 PORT command successful. 150 Opening ASCII mode data connection for perl3.html. 226 Transfer complete. Ftp: 77604 Bytes gesendet in 9.17Sekunden 8.46KB/Sek. Ftp> put perl4.html 200 PORT command successful. 150 Opening ASCII mode data connection for perl4.html. 226 Transfer complete. Ftp: 30930 Bytes gesendet in 3.24Sekunden 9.55KB/Sek. Ftp> quit
Zur Lösung dieses Problems kann der FTP-Client mit dem Befehl PASV in das passive mode FTP umgeschaltet werden. Der Client initiert nun Kommando- und Datenverbindung. Nach dem Umschalten in den passiven Modus, bietet der Server einen unprivilegierten Port > 1023 an, den der Client dann für den Datentransfer ansprechen kann. Aus Sicht eines vorgeschalteten Firewall-Systems müssen demnach folgende Ports offen sein:
Manche FTP-Clients können nicht in den Passivmodus schalten, es bleibt dann nur die Wahl eines anderen Programms. Dagegen können die Webbrowser im Passivmodus arbeiten (und tun dies meist per Default).
Heutige Informationssysteme benötigen weit mehr Funktionen als das einfache Senden und Empfangen von Nachrichten. Die Entwicklung von HTTP ist nicht abgeschlossen. Es bietet die Möglichkeit, weitere Funktionalität zu entwickeln. Die Adressierung von Ressourcen erfolgt dabei mittels URls, die zum einen Orte (URL) oder Bezeichner (URN) sein können. Diese zeigen gleichzeitig den gewünschten Übertragungsmechanismus an. Nachrichten werden in der gleichen Form übertragen, wie sie auch bei normalem Mail-Transport verwandt werden. Dabei kommt oft MIME zum Einsatz. HTTP/1.1 ist auch für den Zugriff auf Server mit anderen Protokollen geeignet.

Direkt nach Beantwortung der Frage wird die Verbindung wieder abgebaut. So soll erreicht werden, daß die Leitungskapazitäten geschont werden. Derzeit finden HTTP-Verbindungen meist per TCP/IP statt. Das soll aber nicht heißen, daß HTTP nicht auch auf anderen Netzwerkprotokollen aufsetzen kann. Beide Seiten müssen auch dazu in der Lage sein, auf den vorzeitigen Abbruch der Kommunikation durch die andere Seite zu reagieren. Vorzeitiger Abbruch kann durch Aktionen von Benutzern, Programmfehler oder Überschreiten der Antwortzeiten ausgelöst werden. Durch den Abbruch der Verbindung durch eine der beiden Seiten wird der gesamte Vorgang abgebrochen.
GET www.netzmafia.de /index.html
Dabei wird nur die Methode (GET) und die URL des Dokumentes angegeben. Es werden keine weiteren Felder erwartet und vom adressierten Server wird auch nur ein ganz einfacher Antwortkopf zurückgesendet. Es kann aber auch eine komplexere Anfrage erzeugt werden. Dabei muß die Zeile aus dem obigen Beispiel noch die Version des HTT-Protokolls angehängt werden. In einem Beispiel würde das folgendermaßen aussehen:
GET www.netzmafia.de /index.html HTTP/1.0
Die Anfügung der HTTP-Version ist also der ganze Unterschied zwischen einer einfachen und einer komplexen HTTP-Anfrage. Der Unterschied zwischen einfacher und komplexer Anfrage wird aus Gründen der Kompatibilität gemacht. Ein Browser, der noch das alte HTTP/0.9 implementiert hat, wird nur eine einfache Anfrage losschicken können. Ein neuer Server muß dann eine Antwort, auch im Format des HTTP/0.9 zurücksenden.
GET www.netzmafia.de /index.html
plate@lx3-lbs:~ > telnet www.netzmafia.de 80
Trying 141.39.253.210...
Connected to www.netzmafia.de.
Escape character is '^]'.
GET /index.html HTTP/1.0
HTTP/1.1 200 OK
Date: Mon, 18 Sep 2000 13:59:58 GMT
Server: Apache/1.3.6 (Unix) (SuSE/Linux)
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