
Egal ob Mess-, Automatisierungs- oder Gebäudetechnik, die Anzahl seriell kommunizierender Geräte mit ihren zugehörigen Steuerungs-Tools im Feld ist riesig. Der Nachteil beim Anschluss dieser Geräte an den PC liegt zum Einen in den relativ kurzen zulässigen Distanzen und der aufwändigen Kabelinstallation. Außerdem verfügen moderne PCs kaum noch über serielle COM-Ports, sondern werden nur noch mit USB- und Ethernet-Schnittstellen ausgestattet. Aus diesem Dilemma bietet die W&T COM-Umlenkung einen eleganten Ausweg. Sie stellt unter Windows bis zu 255 virtuelle COM-Ports zur Verfügung, deren Geräte sich im TCP/IP-Netzwerk verteilt an Com-Servern befinden - wenn nötig, weltweit. Fertige und oft über viele Jahre bewährte serielle Software wird hiermit - ohne eine Zeile Code zu ändern - netzwerkfähig. Positiver Nebeneffekte dieser Lösung ist die gleichzeitige galvanische Trennung zwischen Rechner und dem jeweiligen Endgerät.
Die W&T COM-Umlenkung steht für die aktuellen Windows-Versionen NT/2000/XP/2003 inkl. der 64-Bit -Varianten sowie Vista zur Verfügung. Installation und Konfiguration sind in nur wenigen Schritten und ohne Neustart des Rechners erledigt: Treiber installieren, virtuelle COM mit der IP-Adresse oder URL verknüpfen und das serielle Gerät mit dem Com-Server an das Netzwerk anschließen... fertig! Die Anwendung öffnet wie gewohnt z.B. die COM3 Schnittstelle, die sich jetzt aber nicht mehr lokal am Rechner, sondern irgendwo im Netzwerk befindet.
Bei der Übertragung serieller Protokolle wie z.B. Modbus ist ggf. zu beachten, dass deren Timing einen Netzwerkbetrieb mit den zwangsläufig auftretenden Latenzzeiten zulassen.
Obwohl auf Windows-Systemen bis zu 255 COM-Ports unterstützt werden, arbeiten viele Programme statisch und stellen dem Anwender, unabhängig von der Zahl tatsächlich im System vorhandener COM-Ports, lediglich 9 oder sogar nur 4 COM-Schnittstellen zur Auswahl. Mit Hilfe des Companion-Tools können Sie an solche Programme trotzdem eine quasi unbegrenzte Zahl von Endgeräten anschließen. Vor dem Start der Anwendung ziehen Sie einfach per Drag'n-Drop die IP-Adresse des Com-Servers auf den gewünschten COM-Port. Fertig!
